Anlagemotive

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Welche Anlagemotive sind im Rahmen der Kapitalanlage möglich?

Sicherheit:

Sicherheit bedeutet, dass das angelegte Vermögen erhalten bleiben soll. Ist ein Anleger sicherheitsorientiert, so sollte auf die Bonität des Schuldners, das Kursrisiko bei Auslandsanlagen, die politische Stabilität des Anlagelandes und das Währungsrisiko geachtet werden.


Grundsätzlich führt eine Vermögensstreuung zu einer Risikoverringerung, bei-spielsweise, indem unterschiedliche Vermögensanlagen erworben werden.

Liquidität:

Liquidität betrifft die Frage, wie schnell ein Betrag, der in einem bestimmten Wert investiert wurde, sich realisiert. Damit zusammen hängt die Frage, ob die Kapitalanlage überhaupt veräußerbar ist. Das ist beispielsweise bei Anteilen an geschlossenen Fonds kritisch.

Rentabilität:

Die Rentabilität einer Anlage bestimmt sich aus dem Ertrag, stellt also einen Bezug zu Zinsen, Dividenden und Ausschüttungen dar, betrifft aber auch die Wertsteigerung der Anlage selbst. Unter Rendite versteht man das Verhältnis des jährlichen Ertrags bezogen auf den Kapitaleinsatz – ggf. unter Berücksichtigung der (Rest)Laufzeit.
Natürlich stehen diese drei Anlagemotive in einem Spannungsfeld, das sich da-durch erhöhen kann, wenn auch Steuervorteile maßgeblich sein sollen. Solche Steuervorteile hängen sehr stark von der Art der Kapitalanlage ab bzw. von der Situation des einzelnen Anlegers.

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