Artikel unter 'Anlagemotive'

Immobilien als sichere Kapitalanlagen

Für viele Kapitalanleger stehen ein Sicherheit und Wertzuwachs als Anlagemotive neben einer Rendite im Vordergrund. Die letzten Jahre haben insoweit deutlich gezeigt, dass weder Instrumente des sog. grauen Kapitalmarks (geschlossene Immobilien-, Medien- und Schiffsfonds) diese Ziele erreichen, noch Kapitalanlagen aus dem regulierten Bereich (offene Immobilienfonds, Wertpapiere). Viele Kapitalanlagen, beispielsweise auch atypisch stille Gesellschaftsbeteiligungen, führen nicht nur zum Totalverlust, sondern auch zu Nachzahlungsrisiken.

Immobilien stellen insoweit eine gute Alternative dar, wenn man wesentliche Kriterien achtet. Zum einen ist es notwendig, zu günstigen Preisen zu kaufen. Dies ist u. a. im Rahmen von Zwangsversteigerungen oder bei Erbengemeinschaften möglich. Natürlich muss die Werthaltigkeit der Immoilie, beispielsweise mit Blick auf den Standort geprüft werden, ebenso die Bausubstanz. Die häufig mit Blick auf sog. Mietnomaden befürchtete ausbleibende Rendite lässt sich im Regelfall durch Maßnahmen im Vorfeld des Mietvertragsabschlusses vermeiden, jedenfalls durch eine effektive Prozessführung stark eingrenzen.

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Anlagemotive

Welche Anlagemotive sind im Rahmen der Kapitalanlage möglich?

Sicherheit:

Sicherheit bedeutet, dass das angelegte Vermögen erhalten bleiben soll. Ist ein Anleger sicherheitsorientiert, so sollte auf die Bonität des Schuldners, das Kursrisiko bei Auslandsanlagen, die politische Stabilität des Anlagelandes und das Währungsrisiko geachtet werden.


Grundsätzlich führt eine Vermögensstreuung zu einer Risikoverringerung, bei-spielsweise, indem unterschiedliche Vermögensanlagen erworben werden.

Liquidität:

Liquidität betrifft die Frage, wie schnell ein Betrag, der in einem bestimmten Wert investiert wurde, sich realisiert. Damit zusammen hängt die Frage, ob die Kapitalanlage überhaupt veräußerbar ist. Das ist beispielsweise bei Anteilen an geschlossenen Fonds kritisch.

Rentabilität:

Die Rentabilität einer Anlage bestimmt sich aus dem Ertrag, stellt also einen Bezug zu Zinsen, Dividenden und Ausschüttungen dar, betrifft aber auch die Wertsteigerung der Anlage selbst. Unter Rendite versteht man das Verhältnis des jährlichen Ertrags bezogen auf den Kapitaleinsatz – ggf. unter Berücksichtigung der (Rest)Laufzeit.
Natürlich stehen diese drei Anlagemotive in einem Spannungsfeld, das sich da-durch erhöhen kann, wenn auch Steuervorteile maßgeblich sein sollen. Solche Steuervorteile hängen sehr stark von der Art der Kapitalanlage ab bzw. von der Situation des einzelnen Anlegers.

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