Schadensersatz bei Verstößen gegen den Financial Services and Markets Act 2000

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Der Financial Services and Markets Act 2000 sieht ausdrücklich die Möglichkeiten für Privatpersonen vor, Schadensersatz geltend zu machen, wenn eine Finanzagentur gegen die Bestimmungen des Gesetzes verstößt. Schadensersatzansprüche können sowohl durch Verstöße eines anerkannten Finanzinstituts gegen bestimmte Verhaltensregeln ausgelöst werden (sect. 150) als auch durch die Ausübung genehmigungspflichtiger Tätigkeiten durch nicht autorisierte Institutionen (sect. 71). Ausgeschlossen sind z.B. Ansprüche wegen unzulänglichem Eigenkapital Eine außergerichtliche Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen ist für geschädigte Klein- oder Privatanleger bei Verstößen  autorisierter Firmen gegen bestimmte Verhaltensregeln durch Einschaltung des Ombudsmans möglich.  Dieser soll eine schnellstmögliche Einigung ohne Gerichtsverfahren, z.B. durch Mediation, herbeiführen und kann auch verbindlich Schadensersatz festsetzen.

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