Nachteilige Rechtsstellung von Kommanditisten eines geschlossenen Fonds

Artikel gespeichert unter: geschlossene


Der Bundesgerichtshof hat mit aktuellem Urteil vom 24.07.2012, AZ II ZR 297/11, eine nachteilige Rechtsstellung von Kommanditisten eines geschlossenen Fonds bestätigt. Streitgegenständlich war die Rechtslage, soweit Anleger, die sich über einen Treuhänder beteiligt haben, Zahlungsansprüche von Gesellschaftsgläubigern ausgesetzt sind. Diese Situation entsteht regelmäßig dann, wenn der Treuhänder durch den Gesellschaftsgläubiger in Anspruch genommen wird und statt Zahlung seine Freistellungsansprüche, die ihm gegenüber den Anlegern zustehen, an den Gesellschaftsgläubiger abtritt. Dieser wendet sich in der Folge direkt an die Anleger. Der Bundesgerichtshof hat für diese Situation entschieden, dass die Anleger dann dem Gesellschaftsgläubiger keine Schadenersatzansprüche entgegenhalten können, die ihnen ggf. gegenüber dem Treuhänder zustehen.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Rechtliche Schritte bei Risikokapitalanlagen     Immobilien als sichere Kapitalanlagen »

Themen

Links

Feeds