Rechtsdokumentation für Anleger offener Immobilienfonds

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Rechtsdokumentation für Anleger offener Immobilienfonds
Das Forschungsinstitut für Bank- und Kapitalanlagerecht bewertet aktuelle Entwicklungen im Kapitalanlagebereich. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Tätigkeit möchten wir derzeit besonders den Bereich der offenen Immobilienfonds hervorheben.
Denn die Risikosituation dieser Kapitalanlagen scheint vielen Anlegern immer noch unbekannt zu sein. Dass die konzeptionell zwar verwandten, nicht aber identischen geschlossenen Immobilienfonds risikobehaftet sind, ist zwischenzeitlich vielen Anlegern durch Gerichtsverfahren und Veröffentlichungen bekannt geworden. Auch die Risiken von Wertpapieren (auch Aktien) sind im Anschluss der Finanz- und Wirtschaftskrise spürbarer geworden.
Gerade aus diesen Gründen ist ein wachsendes Anlageinteresse an offenen Immobilienfonds feststellbar. Diese werden mit den Argumenten beworben, dass die dortigen Immobilien eine Sicherheit vermitteln und ein weiterer Vorteil in der besseren Handelbarkeit solcher Anteile an offenen Immobilienfonds besteht. Tatsächlich sind gerade diese Vorteile mit Risiken behaftet, die sich derzeit in vielen offenen Immobilienfonds zeigen.
Die durch Immobilienvermögen vermittelte Sicherheit ist dort nicht mehr gegeben, wo dieses Immobilienvermögen zu hoch bewertet worden und eine Wertminderung zwischenzeitlich eingetreten ist. Insbesondere bei Auslandsimmobilien sieht das Forschungsinstitut für Bank- und Kapitalanlagerecht eine gesteigerte Risikosituation. Auch die freie Handelbarkeit, an der noch vor wenigen Jahren keine Zweifel bestanden, hat sich zwischenzeitlich umgekehrt, da viele offene Immobilienfonds mit wirtschaftlichen Problemen diese Handelbarkeit eingeschränkt haben.
Das Forschungsinstitut für Bank- und Kapitalanlagerecht wird der Kapitalanlage in offene Immobilienfonds eine eigene Rechtsdokumentation widmen. Betroffene Anleger die aktuell mit solchen Risiken konfrontiert werden bzw. Anleger, die mit solchen Risiken rechnen, sind an dieser Stelle herzlich dazu aufgerufen, Kontakt mit uns aufzunehmen, damit wir deren Praxisfälle prüfen und ggf. veröffentlichen können.

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