Schifffonds im Aufwind

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Um Kosten zu sparen, fahren Containerschiffe im Moment mit geringerem Tempo. Davon könnten Schifffondsanleger profitieren. Durch die langsamere Fahrt können weniger Waren transportiert werden. Daraus resultiert, dass mehr Schiffe als bisher benötigt werden. Das lässt zumindest der Germanische Lloyd verlauten. Große Reedereien wie Hapag-Lloyd und Maersk wollen ihre Schiffe durch das sog. Slow Steaming Kosten einsparen lassen. Für die Reederein ist es rentabler, wenn sie mit mehr Schiffen langsamer fahren, als mit wenigen schneller. Grund sind die hohen Betriebkosten, die bei langsamerer Fahrt vermindert werden und so eine Ersparnis von rund 39.000 Euro erreicht werden kann. Das Problem ist aber, dass moderne Schiffe nicht auf das Langsamfahren ausgerichtet sind. So kann es zu es in der Langzeitbetrachtung zu Motorschäden kommen. Reedereien, die ihre Schiffe für das Langsamfahren umbauen, können mit stetigen Aufträgen rechnen. Das Slow Steaming mache aber nur Sinn für Schiffe im Langstreckenbetrieb.

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