Union Bancaire Privee Fonds Investoren haben die Möglichkeit sich am US Klageverfahren ohne Kostenrisiko zu beteiligen

Artikel gespeichert unter: Fonds


Sammelklageverfahren für Investoren in Union Bancaire Privee Fonds in den USA nach Madoff Engagement

Eine Kundin der Union Bancaire Privee (UBP) hat eine Wertpapiersammelklage beim Bezirksgericht für den südlichen Bezirk für New York gegen die Schweizer Privatbank, das Union Bancaire Privee Management, den Chief Investment Officer und den Vizepräsident auf Grund der Anlage von Kundengeldern in das Schneeballbetrugssystem des Bernard L. Madoff, eingereicht. Die Investorin begann im September 2004 Geld in den UBP Fonds anzulegen. Die Bank mit Sitz in Genf gab ein Gesamtengagement ihrer Kunden von mehr als einer Milliarde Schweizer Franken bei Madoff an.

Berichten zufolge lief das Engagement an Madoff durch mindestens vier Vermittler. Fairfield Sentry, Ascot Fund Ltd., Kingate Global Fund Ltd. Ausserdem wurde durch die M-Invest Ltd. mit Sitz auf den Cayman Inseln investiert. Die Klägerin behauptet, den Beklagten ist grob fahrlässiges Verhalten vorzuwerfen, da sie gegen ihre treuhänderischen Pflichten verstoßen haben, sowie ihrer Sorgfaltspflicht trotz zahlreicher Warnhinweise insbesondere des UBP eigenen Research-Teams nicht nachgekommen sind. Die UBP hat ihren Kunden im März angeboten, die Madoff-Anlagen zur Hälfte des Originalpreises abzukaufen, jedoch mussten die Kunden daraufhin versprechen fünf Jahre bei der Bank zu bleiben und diese nicht zu verklagen. Madoff hat im März auf schuldig plädiert und wartet seitdem auf das Urteil. Die Anklage sucht nach Schadensersatz, insbesondere Herausgabe des Management Gehalts.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Pressemitteilung: Anlegerschäden bei fehlerhafter Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken     Selectinvest und DINVEST Fonds Investoren haben die Möglichkeit sich am US Klageverfahren ohne Kostenrisiko zu beteiligen »

Themen

Links

Feeds