Aufstockung der Sicherungshöchstgrenzen für Bankeinlagen

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Zum 31. Dezember 2010 tritt die Änderung des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes in Kraft. Damit sind zukünftig durch die gesetzliche Einlagensicherung Guthaben von Bankkunden bis zu einer Höhe von 100000 Euro für den Fall gesichert, dass das Kreditinstitut aufgrund seiner Marktlage die geleisteten Einlagen nicht zurückerstatten kann. Die Auszahlungsfrist wird zudem auf 30 Tage verkürzt. Die Gesetzesänderung beruht auf einer Änderung der Europäischen Richtlinien, die durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz umgesetzt werden. Die betreffende Erhöhung der Sicherungsgrenzen gilt somit nicht nur in Deutschland, sondern EU-weit.

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