Besserer Schutz für Bankkunden in Kanada

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Das Department of Finance hat im März 2011 einen Gesetzesentwurf vorgestellt, der die Preisgestaltung der Banken für neue Dienstleistungen für den Kunden transparenter machen soll. Nach derzeitiger Rechtslage können Banken dem Kunden für neu angebotene Dienstleistungen automatisch ein einseitig festgelegtes Entgelt in Rechnung zu stellen, solange der Kunde dem nicht explizit schriftlich widersprochen hat. Kanadische Verbraucherschützer sehen darin eine Gefahr für unerfahrene Kunden, die sich dadurch plötzlich unerwartet hohen Kosten für Bankdienstleistungen ausgesetzt sehen können. Der Gesetzesvorschlag sieht daher vor, dass Gebühren für neue Dienstleistungen dem Kunden zukünftig erst in Rechnung gestellt werden können, wenn dieser von der Bank schriftlich über die neue Dienstleistung sowie die geforderten Kosten und Gebühren informiert worden ist und er das Angebot angenommen hat.

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