DINVEST – Select I Anleger Klage

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Ein Anleger hat eine Wertpapiersammelklage beim Bezirksgericht für den südlichen Bezirk für New York im Namen der Anleger, welche Anteile an bestimmten Fonds, die von der Schweizer Privatbank Union Bancaire Privee ausgegeben und betreut werden, eingereicht.

Sind Sie ein Anleger, der in den DINVEST – Select I Fonds und/oder andere u.g. Fonds investiert hat, dann haben Sie bestimmte Möglichkeiten und sollten uns kontaktieren.

Laut der Klage sind folgende Fonds von einem direkten oder indirekten Investment bei Madoff betroffen, welches die UBP in einem Schreiben an die UBP-Anleger im Dezember 2008 bestätigte. Diese Fonds beeinhalten auch die Fonds der Union Bancaire Privée Asset Management LLC.

Selectinvest ARV LP (5,79 % der Anlagesumme sind an Madoff geflossen), Selectinvest ARV II (4,5 % der Anlagesumme), Selectinvest ABF Ltd. (3,91 %) und der Multi-Strategy Alpha Fonds (direkt und indirekt)(6,92 %). Außerdem die Fonds der Schweizer Bank Union Bancaire Privee: DINVEST – Total Return (3,05 %), DINVEST – Concentrated Opportunities (2,31%), DINVEST – Select I (6,51%), DINVEST – Select II (6,32%), DINVEST – Select III (6,35),DINVEST – Concentrated Opportunities III Equity (4,46%); and TrendSquare I (2,90% ).

Laut Klage behauptet der Kläger, der Union Bancaire Privee, den Söhnen des Bankgründers Edgar Picciotto, Daniel and Guy de Piciotto und den anderen Angeklagten grob fahrlässiges Verhalten vorzuwerfen ist, da sie gegen ihre treuhänderischen Pflichten verstoßen haben, sowie ihrer Sorgfaltspflicht trotz zahlreicher Warnhinweise, insbesondere des UBP eigenen Research-Teams nicht nachgekommen sind. Desweiteren haben sie versäumt die UBP Investments bei Madoff und BMIS zu überwachen, was zu einem Teilverlust der angelegten Geldes geführt hat.

Nach einem am 14. Januar 2009 erschienenen Artikel im Wall Street Journal mit dem Titel „Innerhalb einer Schweizer Bank, Madoffs Warnung“ hatte die Research-Abteilung der UBP Bank schon im Jahr 2007 Zweifel an den Geschäftspraktiken Madoffs. Er sollte von mehreren Fonds Managern gründlich für die Anlage ihrer Kunden geprüft werden, so geht es aus internen Emails hervor. Da dies nicht oder nicht gründlich genug geschehen ist, wird jetzt der Rechtsweg beschritten.

Berichten zufolge lief das Engagement an Madoff durch mindestens vier Vermittler. Fairfield Sentry, Ascot Fund Ltd., Kingate Global Fund Ltd. Ausserdem wurde durch die M-Invest Ltd. mit Sitz auf den Cayman Inseln investiert.

Die Bank mit Sitz in Genf gab ein Gesamtengagement ihrer Kunden von mehr als einer Milliarde Schweizer Franken bei Madoff an und hat ihren Kunden im März 2009 angeboten, die Madoff-Anlagen zur Hälfte des Originalpreises abzukaufen, jedoch mussten die Kunden daraufhin versprechen fünf Jahre bei der Bank zu bleiben und diese nicht zu verklagen.

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