Insolvenz der Selfmade Capital Management GmbH

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Nach aktuellen Medienberichten ist nun die erste Fondsgesellschaft aus dem Imperium des Malte Hartwieg zahlungsunfähig. Die Selfmade Capital Management GmbH hat einen Insolvenzantrag bei dem zuständigen Amtsgericht München gestellt (Aktenzeichen 1507 IN 2927/14).

Diese Insolvenz kam jedoch nicht völlig unerwartet. Nach Informationen des Handelsblattes haben die Anwälte Hartwiegs bereits Ende September betroffene Anleger über eine mögliche Insolvenz benachrichtigt. Nicht auszuschließen ist, dass auch andere Gesellschaften des Unternehmens wirtschaftliche Probleme bekommen.

Malte Hartwieg selbst ist durch mehrere Pfändungen in sein Privatvermögen zahlungsunfähig.

Finanziell ging es den Gesellschaften schon seit längerem nicht mehr gut. Ausschüttungen konnten bei zehn Gesellschaften nicht mehr gezahlt werden. Betroffen ist insgesamt ein Anlagevolumen von 120 Millionen Euro und rund 2000 betroffene Anleger.

Nach der Insolvenz der „Selfmade Capital“ kommt es nun bei weiteren „Hartwieg“-Fonds zu Zahlungsschwierigkeiten. Offensichtlich wurde nun für weitere drei Beteiligungen Insolvenz angemeldet. Anlegern droht der Totalverlust ihre Einlagen.
Betroffen sind die Fonds New Capital Invest (NCI) Fonds USA 11, USA 16 und USA 19.

Es scheint im Moment auch nicht ausgeschlossen, dass weitere Insolvenzen bei anderen „Hartwieg“-Beteiligungen folgen. Anlegern der NCI Fonds, Selfmade Capital-Emirates-Fonds oder anderer Fonds aus dem Hause Hartwieg wird empfohlen, umgehend einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufzusuchen.
Einerseits müssen Forderungen im Insolvenzverfahren angemeldet werden, zum anderen sollten Schadensersatzansprüche geprüft werden.
In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass viele Anleger der NCI und Selfmade Fonds sowie der Euro Grundinvest Fonds falsch beraten wurden.
Eine solche Falschberatung zeichnet sich dadurch aus, dass die Anleger beispielsweise nicht ausreichend über die Risiken der Anlage informiert wurden.

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