Pressemitteilung: Anlegerschäden bei fehlerhafter Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken

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Anlegerschäden bei fehlerhafter Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken

Mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise wird deutlich, dass in vielen Fällen Anlegern Schäden entstehen, die geglaubt haben, dass sie ihr Geld vermeintlich risikolos, sicher oder mit nur begrenzten Risiken angelegt haben.

Das Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht beschäftigt sich mit diesem Bereich wissenschaftlich und möchte im Rahmen einer Forschungsarbeit Missstände im Bereich der fehlerhaften Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken darstellen. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sollen der Bundesregierung vorgelegt werden.

Als Hauptprobleme werden untersucht:

(1) unzureichende Aufklärung des Bankkunden über die einzelnen Anlageformen (beispielsweise strukturiertes Wertpapier, Wandelanleihe und ähnliches)

(2) fehlende Berücksichtigung der individuellen (Un-)Kenntnis des Bankkunden (vor allem unzureichende Betreuung von älteren Anlegern)

(3) Fehler der Bank bei der eigentlichen Depot- und Vermögensverwaltung (durch Erwerb nicht gewünschter Produkte)

(4) unzureichende Besprechung eines Analysebogens, des Beratungsprotokolls bzw. der einzelnen Risikoklassen.
Betroffene Bankkunden können diese Forschungsarbeit unterstützen, indem Sie dem Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht den erlebten Schaden einer fehlerhaften Depot- und Vermögensverwaltung durch Banken schriftlich mitteilen.

Auch Banken sind dazu aufgerufen, sich an dieser Forschungsarbeit zu beteiligen. Das Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht setzt sich im Rahmen der Forschungsarbeit auch damit auseinander, wie einzelne Banken eine ausreichende Betreuung der Bankkunden im Bereich der Depot- und Vermögensverwaltung leisten können. Hierzu können Banken dem Forschungsinstitut der Kester-Haeusler-Stiftung für Bank- und Kapitalanlagerecht im Rahmen einer generalisierten Übersicht darstellen, wie die unter Ziffern (1) bis (4) angesprochenen Probleme gelöst werden.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

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