Pressemitteilung: Haftung der Hypo Real Estate Holding AG

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Haftung der Hypo Real Estate Holding AG wegen falscher, beziehungsweise fehlerhafter Kapitalmarktinformationen

Derzeit führen verschiedene Rechtsanwaltskanzleien bereits Schadenersatzklagen gegen die Hypo Real Estate Holding AG. Das Forschungsinstitut für Bank- und Kapitalanlagerecht hatte sich bereits zuvor mit diesem Themenbereich beschäftigt und lädt Anleger, die durch die Hypo Real Estate Holding AG geschädigt worden sind, ein, Kontakt mit dem Forschungsinstitut aufzunehmen und den Umfang des eingetretenen Schadens mitzuteilen. Das Forschungsinstitut möchte diese Informationen im Rahmen einer wissenschaftlichen Dokumentation veröffentlichen, zugleich aber auch die Situation gegenüber der Bundesregierung zugunsten der Anleger vortragen.

Bereits jetzt ist folgender Geschehensablauf nachvollziehbar. Die Aktie der Hypo Real Estate Holding AG war im Januar 2008 um 37 % eingebrochen, nachdem das Unternehmen Abschreibungen in Millionenhöhe als Folge der US-Finanzkrise eingeräumt hatte. Zuvor war von Seiten des Vorstands noch gegenteilig erklärt worden, dass man von der Finanzkrise nicht betroffen sei. Anleger wurden hierdurch in Sicherheit gewogen. Anleger, die auf diese unzutreffenden Informationen vertraut haben, können also ggf. Schadenersatzansprüche geltend machen. Solche Ansprüche können sich insoweit aus dem Wertpapierhandelsgesetz ergeben. Voraussetzung ist, dass eine falsche bzw. fehlerhafte AdHoc-Meldung vorgelegen hat. Gegenwärtig werden auch Ansprüche wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung und auf Basis aktienrechtlicher Grundlage diskutiert.

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