Pressemitteilung: Verzögerung von Finanzmarktreformen

Artikel gespeichert unter: Pressemitteilungen


Angesichts der imensen Auswirkungen der Finanzkrise sind weltweit Regierungen damit beschäftigt, Regulierungsvorschriften für den Finanzmarkt zu schaffen bzw. zu reformieren. Die USA hatte hierzu eine Vorreiterrolle übernommen. Nunmehr sind die Reformbemühungen ins Stocken geraten, da nach aktuellen Presseberichten keine politische Einigung über eine sog. Verbraucherschutzbehörde erzielt werden konnte. Dies könnte auch für etwaige Gesetzgebungsvorhaben in Deutschland Auswirkung haben. Unabhängig hiervon bietet allerdings das US-amerikanische Rechtsschutzsystem Alternativen, die es in Deutschland nicht gibt. Gerade im Kapitalanlagerecht ist hierzulande weitgehend unbekannt, dass auch deutsche Investoren sich an Sammelklagen (sog. class actions) in den USA beteiligen können. Kosten entstehen dem Anleger hierdurch in der Regel nicht, da eine Vergütung des Rechtsanwalts Erfolgsabhängig stattfindet. Investoren können hiermit also eine kostengünstige Rechtsschutzalternative einleiten. Die Beteiligung an einer Sammelklage setzt freilich einen Bezug zum US-amerikanischen Wirtschaftsraum voraus, der aber schon dann gegeben sein kann, wenn in ein US-amerikanisches Unternehmen bzw. Wertpapier investiert wurde. Da die Beteiligung an einer Sammelklage an sehr kurze Fristen gebunden ist, sollten sich Anleger im Rahmen einer ständigen Portfolioüberwachung rechtsanwaltlich beraten lassen.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Pressemitteilung: Solarfonds unter Druck - Anleger aufgepasst     Pressemitteilung: Widerruf nach dem Haustürwiderrufsgesetz bei Umschuldung »

Themen

Links

Feeds