Änderungen im schweizer Bankenrecht

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Die Finanzkrise hat auch in der Schweiz Regulierungsdefizite im Bankensektor deutlich gemacht. Insbesondere von der „Too big to fail“-Problematik ist der Finanzstandort Schweiz, in dem die beiden größten Banken klar den Markt dominieren, stark betroffen.
Um die Risiken im Falle einer Bankeninsolvenz zu minimieren, ist mit Wirkung zum 01. Januar 2011 die Verordnung über die Eigenmittel und die Risikoverteilung für Banken und Effektenhändler in Kraft getreten. Durch weitere Änderungen sollen schrittweise die Vorschläge des Baseler Ausschusses zur Eigenmittelunterlegung umgesetzt werden und die schweizer Standards zur Risikoverteilung und Eigenmittelausstattung der Banken an internationale Standards bzw. EU-Vorgaben angeglichen werden. Insbesondere die Eigenmittelunterlegung für Verlustrisiken aus Handelsgeschäften und Verbriefungen sollen durch verschärfte Vorschriften verbessert werden.

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