Das neue Bucheffektengesetz

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Zum 01. Januar 2010 ist in der Schweiz das neue Bucheffektengesetz in Kraft getreten. Es soll vor allem der Entmaterialisierung von Wertpapieren Rechnung tragen.
Bucheffekten im Sinne des Gesetzes sind vertretbare Forderungen oder Mitgliedschaftsrechte gegenüber dem Emittenten, die bei einer Verwahrungsstelle einem Effektenkonto gutgeschrieben sind und über die der Kontoinhaber nach den Vorschriften des Bucheffektengesetzes verfügen kann. Dies können z.B. Aktien sein, sodass die Regelungen des Bucheffektengesetzes dann neben die aktienrechtlichen Bestimmungen treten. Die Bestellung erfolgt durch die Gutschrift auf dem Effektenkonto des Anlegers durch eine zugelassene Verwahrungsstelle. Das Gesetz regelt die Verwahrung von Wertpapieren und Wertrechten durch Verwahrungsstellen sowie die Übertragung der Wertpapiere und Wertrechte. Im Zuge des Bucheffektengesetzes wurden weiter auch die strafrechtlichen Vorschriften so angepasst, dass sie nunmehr auch Bucheffekten erfassen.

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