Einführung in das Steuerrecht: Körperschaftssteuer (Teil 5)

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Die Körperschaftssteuer ist sozusagen das Äquivalent der Einkommensteuer für Kapitalgesellschaften wie die GmbH und AG.

(1) subjektive Steuerpflicht

Deshalb ist die subjektive Steuerpflicht nach § 1 KStG gut zu prüfen. Die Begriffe Kapitalgesellschaft, juristische Person und Körperschaft sind insoweit deckungsgleich.

(2) objektive Steuerpflicht

Die objektive Steuerpflicht beurteilt sich bei der KSt in zwei Schritten. Zum einen ist das Einkommen gemäß § 8 Abs.1 KStG nach den Vorschriften des EStG zu ermitteln. In einem zweiten Schritt sind dann die §§ 8 ff. KStG als Spezialvorschriften anzuwenden.

Ein Hauptproblem der KSt ist, dass es grundsätzlich zu einer Doppelbesteuerung kommen kann, wenn die Kapitalgesellschaft Gewinn an die Anteilseigner auszahlt. Dann muss einmal der Gewinn beispielsweise einer AG nach KStG versteuert werden und andererseits die Dividende beim Aktionär zusätzlich nach EStG.

(3) Bemessungsgrundlage

Auf dem Weg von der objektiven Steuerpflicht zur Bemessungsgrundlage gibt es weitere Begriffe, die Sie schon einmal gehört haben sollten und zwar die verdeckte Gewinnausschüttung und die verdeckte Einlage. Beides sind Sonderprobleme der KSt.

(4) Tarif

Gemäß § 23 Abs.1 KStG gibt es anders als im EStG einen linearen Tarif von 15%.

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