Kein Anspruch auf Schadensersatz gegen Berater bei Beihilfe zum Wertpapierbetrug

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Der Second Circuit Court of Appeal hat am 27. April 2010 die Klage von Investoren gegen eine Anwaltskanzlei abgewiesen (Pacific Investment Management Company LLC v. Mayer Brown LLP).
Die Kanzlei hatte Prospekte und Berichte eines Handelshauses vorbereitet und eine größere Anzahl von Transaktionen begleitet, ohne darauf hinzuweisen, dass dabei den Anlegern ein tatsächlich nicht vorhandenes Eigenkapital durch Bilanzmanipulationen vorgetäuscht wurde. Das Gericht hat entschieden, dass eine Haftung für falsche Angaben nur in Betracht kommt, wenn diese in Erklärungen im eigenen Namen abgegeben werden. Eine bloße Mitwirkung soll dagegen nicht zu einer zivilrechtlichen Haftung führen.

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